Im Gedenken an die schreckliche Katastrophe im „Le Constitution“ in Crans Montana, bei dem vierzig, vorwiegend sehr junge Menschen ihr Leben verloren und weit über 100 schwerst verletzt wurden, hat der Bundesrat zu einem nationalen Trauertag aufgerufen und die Kirchen aufgerufen, landesweit die Glocken für fünf Minuten zu läuten und die Kirche. offen zu läuten.
In unserer Gemeinde werden die Glocken um 14 Uhr für fünf Minuten läuten. Unsere Kirche ist wie immer offen. Für Menschen, die eine Kerze entzünden wollen, ein Gebet sprechen oder das Gespräch suchen, wird Pfarrer Uwe Tatjes von 14 bis 15 Uhr anwesend sein.
Im folgenden der Aufruf von Rita Famos und Pierre-Philippe Blaser:
Sehr geehrte Damen und Herren
Der Bundesrat hat in Zusammenarbeit mit den Schweizer Kirchen den 9. Januar 2026 zum nationalen Trauertag erklärt. Der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) ruft in Absprache mit der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK) und der Christkatholischen Kirche der Schweiz (CKK) zu einem nationalen Glockengeläut auf.
Am Freitag, 9. Januar, erfolgt um 14.00 Uhr der Stundenschlag, anschliessend ein fünfminütiges Glockengeläut als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens in der ganzen Schweiz.
Da es sich um einen nationalen Trauertag handelt, schlagen wir vor, das volle Geläut erklingen zu lassen.
Bundesrat und Kirchen erklären gegenüber den Medien das Geläut folgendermassen:
Am 9. Januar 2026, dem nationalen Trauertag nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana, werden um 14 Uhr schweizweit die Kirchenglocken läuten.
Während des Glockengeläuts sind die Menschen eingeladen zum stillen Gebet, zum Gedenken an die Verstorbenen, zur Verbundenheit mit den Verletzten und ihren Angehörigen. Es ist auch ein Zeichen des Dankes an alle, die mit unermüdlichem Einsatz dafür sorgen, dass die Krise bewältigt werden kann. Dies gilt insbesondere für die Rettungskräfte, die Menschen im medizinischen, psychologischen, seelsorglichen Dienst aber auch die politischen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger.
Die Kirchgemeinden sind eingeladen, ihre Kirchen während des Tages offen zu halten und Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen. Als mögliche liturgische Anregung verweisen wir auf das Waadtländer Gebet.
Sicher wäre es auch ein schönes Zeichen, wenn eine seelsorglich geschulte Person in der Kirche bereit ist für ein Gesprächsangebot.
Wir danken herzlich, dass alle Kirchgemeinden in der Schweiz diesen nationalen Trauertag mittragen.
Rita Famos, Präsidentin EKS
Pierre-Philippe Blaser, Synodalratspräsident ERKF