Lagerdraht aus dem Konflager in Lützelflüh

Publiziert am 13. April 2026
Garten an der Kulturmühle Lützelflüh

Tagebuch aus dem Konflager St. Antoni in Lützleflüh vom 13.-17- April, geschrieben von Konfirmandinnen und Konfirmanden:

17. April

Nachdem wir morgens mit Bratpfannen geweckt wurden (alle waren etwas müde, weil sie zu einer spontanen Nachtwanderung aufgebrochen waren), verspeisten wir ein köstliches Frühstück.Danach haben wir noch unsere Zimmer geputzt und uns auf unsere Heimreise vorbereitet. Wir machten noch eine Feedbackrunde, in der jeder sagen konnte, was er gut oder schlecht fand. Anschließend hatten wir noch Freizeit, in der wir draussen Aktivitäten ausübten und die Sonne genossen. Zum Zmittag hatten wir leckere Sandwiches von Theres gegessen und nach einer Verabschiedungsrunde die Heimreise mit dem Car angetreten. Auf der einstündigen Fahrt liessen wir das Lager gemütlich ausklingen.

Samira und Benjamin

16. April

Heute gab es wieder mal ein sehr leckeres Frühstückend danach gingen wir wieder in unsere Gruppen und arbeiteten an den Workshops weiter. Später gab es ein leckeres Mittagessen zu geniessen, was uns direkt eine angenehme Pause verschaffte. Am Nami hatten wir sehr speziellen Besuch von Felix und Ivan von der Organisation „Am Steuer nie!“ aus Zürich. Mit ihnen durften wir austesten, wie es ist nach Alkholkonsum zu fahren. Natürlich auf einem Computer und mit einer richtigen Töfflenkung. Ivan und Felix leiteten uns nett an und beobachteten uns als Profis beim Fahren und gaben uns wertvolle Tipps. Sie gaben uns auch einige No-Gos beim Fahren mit. Dies war sehr cool und auch spannend. Danach hatten wir nochmal Pause, die wir zu einem entspannten Spaziergang nutzten, der unsere letzte Energie frass. Schlussendlich gab es ein leckeres Abendessen und natürlich auch Vorfreude auf den letzten Tag. Am Abend sangen wir noch Lieder mit Herrn Tatjes, machten das Abendritual und hörten eine Gruselgeschichte von ihm.

Bruno und Yannick

15. April

Heute wurden wir auf die netteste Weise geweckt, nachdem wir den Wecker nicht gehört haben. Gleich nach dem Zmorge fuhren wir nach Doppleschwand im Kanton Luzern, wo wir an dem Fluss Kleine Emme Gold gesucht haben. Der Leiter Dominik erklärte alles und dann ging es los. Am Vormittag wuschen wir Sand und Steine in der Pfanne, was gar nicht so einfach war. Trotzdem fanden wir schon einige Goldfimmer, die wir dann auch behalten und sammeln durften. Dominik erklärte uns, dass das Napfgold besonders rein ist. Es ist entstanden, weil diese Gegend früher unter dem Meeresspiegel lag und viele Flüsse hier zusammenfloss und von überallher Material transportierten. Später wurde der Meeresboden unter Druck versteinert und zu dem, was wir heute Nagelfluh nennen. Überall in der Napffluh ist Gold enthalten, dieses wird durch Verwitterung in die Flüsse gespült. Da es sehr weich ist, wird es schnell von den Steinen zerrieben. Gold ist sehr schwer und sinkt darum immer ab. So kann man es durch Waschen auch allmählich herausfiltern. Theres hatte uns dann dann Würste grilliert, dazu gab es Brot und Chips. Am Nami wuschen wir dann das Gold mit speziellen Waschrinnen, die man mit etwas Gefälle in den Bach legt, heraus. Das ging viel schneller. Wir gruben Sand und Geschiebe aus und liessen es in den Rinnen waschen. So kam viel mehr Gold zusammen als Vormittag. Reich ist niemand geworden, aber es hat trotzdem Spass gemacht.
Am Abend hatten wir einen sehr lustigen Spielabend, bei welchem wir Lotto mit Theres gespielt haben. Es hat einen Riesenspass gemacht. Wir waren am Abend noch sehr lange wach. Wir haben viel gelacht und Spiele gespielt. Um 1:30 Uhr war dann aber auch für uns einmal Schlafenszeit. Das Lage macht bis jetzt für nicht ganz alle Spass.

Jules und Luca

14. April

Heute morgen wurden wir von Sarina mit Musik geweckt und durften ein leckeres Frühstücksbuffet geniessen. Danach haben wir mit Etienne unsere zwei Lieder, die wir bei der Konfirmation vortragen, weiter geprobt. Danach machten wir in den Workshops weiter. Nachher gab es Mittagessen
Natürlich hatten wir viel Freizeit, in der wir Spiele spielten.

Am Nami sangen wir weiter und machten eine kurze Zeit auch bei den Workshops weiter. Bis zum Abendessen hatten wir dann wieder Freizeit, worüber wir sehr froh waren. 🙂 Zum Nacht gab es Omeletten und als Gast war Matthais Aeschbacher, der bekannte Schwinger gekommen. Er wohnt in der Nachbarschaft. Er hat uns von seinen Träumen und Zielen, von seinen Siegen und Niederlagen erzählt und wie er sich motiviert. Er hat bisher 103 Kränze gewonnen. Das ist ziemlich viel. Zum Abschluss des Tages gab es das Abendritual mit Pfarrer Tatjes und Sarina machte noch eine kurze Lesung. Danach durften wir ins Bett, weil wir morgen früh schon früh aufbrechen.

Kim und Jana

13. April

Heute morgen sind wir um 9 Uhr mit dem Car von Tafers losgefahren. Nach einer kreuzen Fahrt kamen wir in Lützelflüh an, wo uns die wunderschöne Kulturmühle begrüsste. Wir haben als erstes die wirren Gänge und Zimmer erkundet und uns eingerichtet.
Anschliessend haben wir das mitgebrachte Pique-nique gegessen und mit em Programm begonnen, Es gab vier Gruppen, die unterschiedliche Aktivitäten machten.

  • die ersten begannen mit unserer Konf-Fahne
  • die zweiten machten ein Mobile
  • die dritten machten Arbeitsblätter zum Leben von Mahatma Gandhi und dachten sich Interview-Fragen für ihn aus
  • die letzten machten ein Bibliodrama zu Träumen und gestalteten ein eigenes Stück

Nachher hatten wir Freizeit, wo wir Spiele spielten und miteinander Spass hatten. Dann haben wir ein feines Nacht gegessen. Es gab Älpler Magronen von unserer neuen Köchin Theres zubereitet. Danach haben wir circa eine Stunde mit Etienne an unseren Konfliedern gearbeitet. Zum Schluss gab es noch ein Bett-Mümpfeli und eine gefürchtige Gutenachtgeschichte.

Mia und Aline